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Mo 2.11.2009
Heute sind die Fenster gekommen und eingebaut worden. Die Abdichtung erfolgt dann später. Ebenso fehlen noch die Griffe, um die Fenster zu öffnen. Mit dem Trockenbau und der Installation der Lüftungsanlage wurde begonnen.
   
Die Fenster sind mit Winkel an den Wänden befestigt. Diese sind etwas nach außen versetzt, da noch eine 30cm dicke Dämmung angeklebt wird. Würde man die Fenster direkt in die Aussparung setzten hätte man Schießscharten.
Im Dach wurde bereits die Dämmung eingebracht, welche doppelt so dick ist, wie sie in normalen Häusern verwendet wird. Das Rohr im Bad, welches aus der Dachschräge hängt, dient zur Belüftung der Abwasserleitung.
   
Die Folie ist die Dampfsperre und verhindert, daß das Wasser in der Luft sich in der Dämmung einlagert und zu Schimmelbildung führt. Durch die Lüftungsanlage ist das Risiko dafür zwar sehr viel geringer. Die Dampfsperre dient auch der Abdichtung des Hauses. Wenn in der Folie ein kleines Loch ist, so kann dort Luft strömen, wass an der Stelle die Temperatur sinken läßt. An Stellen mit niedrigerer Temperatur, kondensiert Wasserdampf wenn die Luftfeuchte zu hoch ist. Das führt dann zu nassen Stellen, die dann Schimmeln. Das ist unabhängig davon, ob man ein Passivhaus oder ein normales Haus baut. Jeder Riss und Folienübergänge werden mit Klebestreifen abgedichtet.
Di 3.11.2009
In dieser Woche geht es richtig schnell voran. Heute Abend haben wir uns auf der Baustelle mit dem Elektriker getroffen und sind die Pläne nochmals durchgegangen. Der Trockenbau und die Lüftungsrohre wurden weiter gebaut und installiert. Die Lüftungsrohre verlaufen bei uns bis ins Dach von wo aus diese die einzelnen Zimmer versorgen. Durch die Treppe im Treppenhaus hat man leider keinen direkten Weg aus dem HWR in die unteren Räume. Eines der Rohre verläuft dadurch hoch ins Dach und kommt im Schlafzimmer wieder bis ins EG runter. Die Lüftungsanlage wird für ein Haus berechnet und dadurch definiert sich wo im Zimmer die Luftlöcher sind, wo die Rohre verlaufen und welchen Durchmesser diese haben.
    
Mi 4.11.2009
Der Elektriker hat heute schon die Löcher für die Schalter und Steckdosen vorbereitet. Im Wohnzimmer waren allerdings zwei Löcher falsch gesetzt. Da wir uns noch nicht sicher sind an welcher Wand das "Radio" stehen soll, sollten die Anschlüsse für Antenne und Internet möglichst in die Ecke. Dieses hatte vermutlich der Chef seinen Kollegen nicht richtig vermittelt. Ich habe es allerdings rechtzeitig gesehen. Deswegen kann ich nur raten, regelmäßig auf die Baustelle zu kommen und alles zu überprüfen. Man sollte unbedingt mit dem Elektriker durch alle Räume gehen und die Steckdosen und Schalter an die Wand malen. Das hatte mein Elektriker leider nicht gemacht und auf die Idee bin ich auch nicht gekommen.
    
Die Leitungen sind sauber im Abstand von 30cm von der Wand fixiert. Netzwerkkabel und Sat-Antennen-Kabel sind in einem schwarzen Rohr gebunden.
Fr 6.11.2009
Heute sind die Terrassentüren und die Bautüre eingesetzt worden. Nun ist es einfacher das Baumaterial zu sichern.
   
Mi 11.11.2009
Der Elektriker hat alle Leitungen verlegt, ebenso sind alle Leichtbauwände im Wohnbereich fertig.
     
   
Die Fenster wurden ebenfalls gegen Luftzug abgedichtet. Die Abdichtung ist ziemlich einfach. Die Fenster werden mit einer Art Vliesband am Fensterrahmen geliefert. Dieses Vliesband wird nach dem Einsetzen der Fenster in den Raum gezogen und dort mit dem Mauerwerk mit einem flexiblen Kleber verklebt.
  
Da ab morgen der Innenputz an den massiven Wänden aufgebracht wird, sind die Fenster schon mit Folie geschützt. Ebenso wurden in die Fensterausschnitte Profile angebracht, damit eine gerade Kante entsteht.
   
Ebenso wurden and den Zimmerecken ein Papierstreifen geklebt, um die Kante zu schließen.
Im Bad wurden die Vorstellwände geschlossen. Da die Lüftungsrohre in den HWR noch fehlen, werden diese nach dem Verputzen der Wände wieder gehöffnet. Somit stören die Gibskartonwände nicht beim verputzen.
  
Sa 14.11.2009
In einigen Räumen wurde der Innenputz hergestellt. Dieser ist durch die Feuchtigkeit noch etwas fleckig.
   
Heute wurde außen das Haus gegen Feuchtigkeit abgedichtet (schwarzer Anstrich). Dämmung ist auch schon geliefert. Laut Bauzeitenplan ist das die Außendämmung.
  
Mi 18.11.2009
Die Fertigstellung des Innenputzes geht vorran. Jetzt hat die Küche und das Wohnzimmer Putz an den Wänden. Ob das Treppenhaus schon verputzt wurde, konnte ich durch die Fenster nicht erkennen. Wir hatten den Schlüssel für das Haus vergessen 
Dafür konnte man schon das fertige Gestell für die Photovoltaikanlage bewundern. Für die Halterungen wurden Aussparungen in die Unterseite der Dachziegel gefräßt.
   
Sa 21.11.2009
Der Innenputz ist nun an allen massiven Wänden dran. Im Bad wird ein Kalkputz wegen der Feuchtigkeit benutzt. Dieser ist etwas rauer, was aber nicht schlimm ist, da dort sowieso gefliest wird. Da wir einen Glattputz erhalten, kommt noch eine dünne Schicht in den nächsten Tagen drauf. Die Photovoltaik-Module wurden bisher noch nicht geliefert, und sollten von MAGE eigentlich schon am Montag da sein.
  
Mi 25.11.2009
In den letzten Tagen wurde die letzte Glatt-Putz-Schicht aufgetragen,so dass die Wände jetzt malerfertig sind. Ebenfalls wurden alle Wasser- und Abwasserleitungen verlegt. Die Wandeinbauten für die Toiletten (Spülkästen) , Waschbecken, Duschen wurden fertiggestellt und angeschlossen.
     
Morgen kommt dann der Techniker von der Drewag und baut die Wasseruhr ein. Er war schon am Dienstag da, aber da haben noch 2 Absperrhähne gefehlt, was uns die Drewag aber nicht gesagt hat, dass dieses Voraussetzung ist.
     
    
   
Unglücklicherweise muss aber die Zuleitung für den Außenwasserhahn nochmals aufgetrennt werden, da wir im HWR (Hauswirtschaftsraum) eine zusätzliche Wasseruhr für das Gartenwasser und einen Absperrhahn eingebaut haben wollen. Das ist notwendig, da man sonst für das Gartenwasser auch die hohen Abwassergebühren zahlen muss. Der Außenwasserhahn ist frostsicher. Das wird dadurch erreicht, dass das Ventil etwa 30cm tief im Rohr sitzt und somit durch die Hausdämmung geschützt ist.
 
 
Do 26.11.2009
Heute wurde die Drewag die Wasseruhr gesetzt.

Von der Stadtentwässerung kam ebenfalls heute der Abwasserbescheid, nachdem wir jetzt die Abwasseranlage bauen dürfen (185,-€). Nach Fertigstellung erfolgt die Abnahme durch die Drewag.
Nachdem die Elektrik soweit vorbereitet ist und alle Kabelverlegt wurden, haben wir ein Nachtragsangebot von mehr als 5000,-€ erhalten. Ein Nachtragsangebot ist üblich, um die Mehrkosten gegenüber der Hausleistungsbeschreibung abzudecken, die zuvor vereinbart wurden. Unglücklicherweise ist dieser Nachtrag erheblich teurer als einkalkuliert. Wir hatten dem Elektriker einen Plan mit allen unseren Wünschen gegeben, aber kein Angebot von ihm mit den tatsächlichen Kosten erhalten. Da im Hauspreis schon eine gewisse Grundausstattung einkalkuliert ist, wäre ein vorheriges Angebot bei nur geringem Mehrkosten von bis zu 10% akzeptabel. Für größere Abweichungen ist es aber üblich, das Angebot zuvor zu besprechen und zu bestätigen. Somit hätten man bestimmte Installationen aus Kostengründen weggelassen oder anders realisiert (z.B. durch Eigenleistung). Die Kosten entstanden hauptsächlich durch die Netzwerkverkabelung. Diese hätten wir durch WLAN oder PowerLine ersetzen können. Jetzt arbeiten wir gemeinsam mit Kettner-Haus (welche noch auf die korregierte Rechnung vom Elektriker warten) an einer Lösung für das Problem. Wäre ja auch zu schön gewesen, wenn alles glatt läuft Jeder Hausbau braucht seine "Krise" - wir haben unsere eben jetzt!
... (paar Tage später) in der Zwischenzeit haben wir ein überarbetetes Angebot von der Elektrofirma erhalten, welches ca 1200€ billiger ist. Damit waren wir nun einverstanden.
29.11.2009
In dieser Woche wurde die Fußbodenheizung verlegt, die Wasserinstallation fertiggestellt und außen am Haus mit der Dämmung, welche sich später im Erdreich befinden wird, begonnen.
  
 
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