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Do 1.10.2009
Innerhalb von zwei Tagen stehen die Mauern und man bekommt einen richtigen Eindruck vom Erdgeschoß. Irgendwie sieht alles klein aus, aber das ist immer so (sagt man). Die Steine sind größer, wodurch man sicherlich viel Zeit beim Mauern spart. Auch wurden diese Steine schon im Werk auf die benötigen Längen gesägt.
    
 
Und so sieht es innen aus. Wie man sieht stehen schon die Stützen für die Deckenplatten, welche morgen draufgelegt werden. Die Perspektive ist etwas weitwinklig. Für die Aufnahmen in solchen kleinen Räumen habe ich eine normal Digitalkamera verwendet ohne spezielle Objektive. Ich habe mehrere Einzelbilder geschossen und mich dabei gedreht. Das Zusammenfügen der Einzelbilder zu einem Panorama macht das kostenlose Program von Microsoft ICE. Man braucht keine Bilder schneiden, drehen oder sonstwas. Das Program dreht und passt Größen automatisch an und fügt es zu einem Panorama zusammen. Das ist wirklich zu empfehlen. Einfach mal bingen (www.bing.com)
  
 
 
Fr 2.10.2009
Von meinem Büro aus kann ich den Kran auf der Baustelle sehen. Luftlinie etwa 4km. Bei guter Sicht erkennt man, daß der Kran etwas transportiert. Somit kann ich gucken ob gearbeitet wird 
Heute sollen die Deckenplatten drauf kommen. Ich werde aber erst am Sonntag wieder aktuelle Bilder einstellen können, da ich unterwegs bin.
Mo 5.10.2009
Am Abend gab es wieder was zu gucken. Es wurde das Gerüst aufgebaut, die Deckenplatten auf das Ergeschoß gehoben und begonnen die Bewehrung einzuflechten. Der Kasten für die Jalousie am Wohnzimmerfenster wurde ebenfalls schon montiert.
   

Da die Deckenplatten noch nicht so tragfähig sind um den Beton (der später gegossen wird) zu tragen, werden diese durch Stützen gesichert. Ebenfalls sieht man einen grünen Kasten oberhalb des Fensters. Dieses sind die Jalousiekästen für die Außenjalousien. Weitere liegen vorbereitet auf dem Boden, die dann in der Küche eingesetzt werden.
  
Wenn die Bewehrung eingeflochten wurde, wird noch eine Schalung um die Deckenplatte gebaut. Anschließend wird diese mit Beton gefüllt, um die entgültige Dicke zuerreichen.
Auf den beiden rechten Bildern, sieht man Wandaussparungen, die für die Lüftungsanlage notwendig sind. Ebenso kann man im HWR (Hauswirtschaftraum) die Deckendurchlässe für die Lüftungs- und Wasserversorgung des OG, sowie für das Abwasser sehen.
  
Von der Ferne sieht man den Kran.

Di 6.10. - 10.10.2009
In diesen Tagen wurden die restlichen Jalousiekästen montiert, Bewehrungsmatten auf die Filigranplatten aufgebracht, und die Deckenplatte gegossen.
  
  
Die weißen Polystyrolblöcke im Beton bilden die späteren Deckendurchlässe für die Medien, Abwasser und Lüftung. Diese werden dann einfach durchgestoßen. Die Wand rechts neben der Treppe wird mit einer Bewehrung verstärkt. Ich vermute, da unterhalb keine Wand vorhanden ist und ein Stück Deckenplatte freitragend ist, wäre ohne die Bewehrung die Statik nicht gewährleistet.
  
Die Schalung ist so aufbebaut, dass diese sich selber hält. Dafür wurden Stahlstäbe mit den Filigranplatten verbunden und die Bretter durch eine Klemme auf diesen Stäben gesichert.
13.10.2009
In dieser Woche wurde das Obergeschoß begonnen. Der Kniestock gemauert und anschließend die Zwischenräume mit Beton gefüllt. Diese Zwischenräume enthalten eine Bewehrung, welche bis in die Deckenplatte reicht. Die Betonsäulen tragen dann den Dachstuhl.
   
Die Trinkwasserleitung wurde ebenfalls diese Woche angeschlossen. Die Leitung selber besteht aus Kunststoff (blaue Leitung). Der Stab, der von dieser Leitung in die Luft ragt, ist die Verlängerung zum Kugelventil. Damit kann die Wasserversorgung für das Haus unterbrochen werden. Ebenso wurde ein extra Kabel vorgesehen, welches für eine Sprechanlage oder einen Klingelschalter am Tor genutzt wird.
 
Das folgende Bild zeigt die spätere Aussicht vom Schlafzimmerfenster aus. Zu sehen ist der Elbepark, Radebeul und ein Teil der Friedrichstadt (unsere bisherige "Heimat").

14.10.2009
Bei der Enso (Netzbetreiber Strom) haben wir die Anträge für die Einspeisung des von der Photovoltaikanlage erzeugten Stromes beantragt. Nun warten wir auf den Vertrag.
15.10.2009
Damit nicht alle Leser denken, daß wir optimales Bauwetter hatten, hier der Beweis:
 
Schnee - mitten im OKtober!!!!
18.10.2009
Im Obergeschoß wurden die Grundsteine für die massiven Wände gesetzt und im Kniestock die Säulen gegossen. Am oberen Ende dieser Säulen sind Stahlschrauben befestigt, die dann mit den Dachsparren verschraubt werden.
 
Damit wir in der Küche ein Eckfenster erhalten, wird eine kleine Metalstütze verwendet.
  
19.10.-22.10.2009
In dieser Woche wurden die tragenden Wände gemauert. Über den Fenstern wurde zusätzlich eine weitere Schicht mit Bewehrung gegossen. Ebenso von Giebel zu Giebel wurde eine solche Schicht aufbaut. Auf dieser mittleren Schicht liegt ebenfalls der Dachstuhl auf. Die Metallbänder fixieren die Dachsparren.
   
 
  
In dieser Woche haben wir auch das Richtfest geplant. Da der Bau sehr vom Wetter abhängt, haben wir erst vor zwei Wochen den Termin dafür festlegen können.
Ebenso in dieser Woche haben wir die Auszahlung des Energiespardarlehens bei der DKB beantragt. Damit können wir noch rechtzeitig die Photovoltaik Anlage bezahlen und die Förderung bei der SAB auszahlen lassen.
Die Drewag, welche uns mit Wasser versorgt hat bisher die Wasseruhr noch nicht angebracht, da noch ein Bügel zur Befestigung fehlt. Diesen wird die Installationsfirma (von Drewag beauftragt) noch einbauen.
Da wir in diesem Gebiet nur DSL-Light bekommen würden, haben wir jetzt schon einen Antrag bei Kabel-Deutschland gestellt. Diese muss das TV Kabel (was für Telefon und Internet verwendet wird) noch an das Kabel der Straße anschließen. Das Beste ist, man nimmt Kontakt mit einem Medienberater auf (Kabeldeutschland Website - Support). Das hat den Vorteil, dass dieser weiß, dass das TV Kabel auf dem Grundstück liegt und Kabeldeutschland diesem Medienberater vertraut. Will man über die Hotline den Anschluß beantragen, so hört man "Sie haben kein Kabel auf dem Grundstück". Auf diesem Niveau muss man da nicht weiter machen. Der Tipp mit dem Medienberater kam von einem netten Nachbarn.
24.10.2009 - Richtfest
Genau nach Plan feiern wir heute das Richtfest. Insgesamt waren wir 30 Personen (Baufirma, Familie, Freunde). Pünklich um 11:34Uhr verlas unser Bauleiter (Herr Pester) den Richtspruch. Wie viele anderen vor uns, mussten wir ebenfalls einen Nagel in den Dachstuhl kloppen und das klappte wie erwartet perfekt (ein bisschen Eigenlob muss sein!). Allerdings wurden wir auch nicht mit einem 20cm Nagel gequält. Am Ende des Richtspruchs wurde noch ein Glas zerschmissen, was für uns und das Haus viel Glück bringen soll. Dieses Glas hatten wir allerdings vergessen mitzubringen und so mussten wir bei Nachbars betteln gehen. Alles was auf die Schnelle aufzutreiben war, war ein Babybreiglas Aber egal: Glas ist Glas!
Unser Vorbereitungen waren umfangreich. Da es im Oktober schon ziehmlich kalt ist, war unser Motto "Warme Speisen und Getränke". Christina kochte zwei Gerichte: Kartoffelsuppe mit Würstchen und Zwiebelfleisch mit Reis. Alternativ dazu gab es belegte Brötchen. Für den Durst gab es Bier (kalt), Glühwein (heiß), Kinderpunsch (heiß), Kaffee (heiß), Wasser (kalt) und Saft (auch kalt).
Den Richtbaum habe ich trotz meiner Höhenangst ganz oben mit Kabelbinder befestigt. Die Birke hat meine Schwiegermutter am Abend zuvor "gefunden" und mitgebracht. Ein Richtkranz war uns einfach zu teuer.
Die Feierlichkeiten gingen etwa 13.30Uhr zu Ende und wir (nur Familie) haben anschließend noch ausgiebig im Kim Hotel im Park Kaffee getrunken.
   
   
Hoffentlich kommen im Winter und Frühling genauso viele zum Helfen (wenns ans Vorrichten und Laminat verlegen geht) wie jetzt zum Feiern!
26.10.2009
Da sich die Enso noch nicht gemeldet hat, habe ich dort nach dem Bearbeitungstand des Antrages für die Stromeinspeisung der PV Anlage erkundigt. Dummerweise scheint dort der Antrag verloren gegangen zu sein. Dieser wird nämlich von der Hauptstelle (Friedrich-List-Platz) an die Regionalvertretung (Heidenau) weitergeschickt, welche dann sich um die technischen Fragen kümmern.
Nun darf ich von meinen Kopien nochmals Kopien machen und direkt nach Heidenau schicken. Hoffe ich werde da etwas bevorzugt behandelt, da es sonst mit dem Einspeisevertrag dieses Jahr nicht mehr klappt und uns dadurch die höhere Einspeisevergütung verloren geht.
31.10.2009
Heute haben wir es endlich wieder geschafft, ein paar Bilder zu machen. Seit der Zeitumstellung komme ich nur noch im Dunkeln auf die Baustelle und da lohnen sich Fotos nicht so. In dieser Woche wurden die Dachrinnen und das Dach gedeckt. Die Betonsteine (Tegalit Dunkel-Grau von Braas) sehen einfach toll aus.
   
Die folgenden Bilder der Reihe nach: Küche, Wohnzimmer mit Terrassentür, Wohnzimmer mit Blick in den Flur, Treppenhaus, Bad OG, Kinderzimmer und Abstellkammer (Leichtbauwand fehlt noch), Kinderzimmer und Schlafzimmer (Leichtbauwand fehlt), Kinderzimmer und Schlafzimmer mit Dachstuhl, Dachstuhl.
   
  
 
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